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Schleppleinen–Rückholmaschine
als Eigenbau

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Unsere Mitgliedergruppe

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das renovierungsbedürftige "Clubhaus"

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Die Anfänge waren echte "Ackerei"

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Die Eimsbüttler Zeitung vom
9. August 1984

Die ersten 25 Jahre (1971 – 1996)

Daten zur Vereinsgeschichte

Der Niendorfer Flugsportclub e.V. wurde mit Errichtung der Satzung zum 10. April 1971 – damals noch unter dem Namen Niendorfer Modellflugclub e.V. – gegründet und am 21. September 1971 ins Vereinsregister unter der Nr. 7621 eingetragen.

Die Anfänge der Modellfliegerei in den Kollauwiesen in Hamburg Niendorf/ Schnelsen liegen jedoch einige Zeit vor diesem Datum. So war es Ende der sechziger Jahre vorwiegend eine Gruppe Jugendlicher, die Ihre Liebe zum Modellflug entdeckten und in den brachliegenden Wiesen am Vielohwisch ihre ersten Flugversuche unternahmen. Angelockt vom zwanglosen Treiben der ersten Modellflieger kamen dann bald weitere jüngere und ältere Menschen aus der näheren Umgebung hinzu und fanden ebenfalls Spaß an der Modellfliegerei. In der Folgezeit hatte sich dann eine feste Gruppe von Modellfliegern zusammengefunden, und so entschloss man sich das Ganze in geordnete Bahnen zu lenken und einen entsprechenden Verein zu gründen. Im Sommer 1971 zählte der Verein dann 29 Mitglieder.

In den Jahren 1972/73 wurden die Wiesen, die heute das Modellfluggelände darstellen, von der Hansestadt Hamburg gepachtet. In der Folgezeit mussten die Mitglieder unzählige Arbeitsstunden erbringen, um die größtenteils verwilderten Wiesen in ein zweckgemäßes Modellfluggelände zu verwandeln.
In der Mitgliederentwicklung wuchs der Verein in den ersten 10 Jahren stetig bis auf 60 Mitglieder an, in der Folge stagnierte die Mitgliederstärke dann aber zwischen 50 und 60. Als 1990/91 der umweltschonende und geräuscharme Elektroantrieb für Flugmodelle technisch ausgereift und damit populär wurde, stieg die Zahl der Mitglieder schnell auf die heutige Größe (Anm.: Stand 1996) von 94 Mitgliedern an.

Die Mitgliederentwicklung wurde aber auch dadurch positiv beeinflusst, dass der Verein sich 1988 entschloss, eine gezielte Nachwuchsförderung zu betreiben. So wurde unter Bezuschussung eine Lehrer-Schüler-Anlage und entsprechendes Fluggerät angeschafft, um Anfängerschulung und –training mit erfahrenen Übungsleitern durchzuführen.

Weiter stellte ein Niendorfer Geschäftsmann einen Kellerraum zur Verfügung, in dem der Verein eine kleine Modellbauwerkstatt einrichtete. Hier wurden bis heute weit über 100 Anfängermodelle unter fachgerechter Anleitung gebaut.
Nicht nur von Vereinsmitgliedern, sondern auch in offenen Bastelkursen, an denen Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren teilgenommen haben.
Für eine Reihe von Mitgliedern sollte der Modellflug aber nicht nur Hobby und Freizeitvergnügen sein, sondern sie suchten auch den sportlichen Vergleich mit anderen. So trat der Verein 1975 sowohl dem Hamburger Sportclub e.V. wie auch dem Luftsportverband Hamburg im Deutschen Aero Club bei.

Von dieser Zeit an beteiligten sich Mitglieder des Niendorfer FSC zunächst an regionalen Modellflugwettbewerben, später auch an überregionalen und deutschen Meisterschaften. Mit der Zeit wurden auch vordere Platzierungen erreicht, zu den größten Erfolgen zählten:

  • 1983   3. Platz Deutsche Jugendmeisterschaft Segelflug F3B-E
  • 1986   1. Platz Norddeutsche Meisterschaft Segelflug F3B-E
  • 1987   1. Platz Norddeutsche Meisterschaft Segelflug F3B-E
  • 1987   1. Platz Norddeutsche Jugendmeisterschaft Segelflug F3B-E
  •   1987 2. Platz Deutsche Jugendmeisterschaft Segelflug F3B-E
  • 1991   2. Platz Nordeutsche Meisterschaft Segelflug F3B-E sowie
    xxxxxxxx Elektroflug F5B-E
  • 1993   2. Platz Deutsche Meisterschaft Segelflug F3B-E
  • 1995   1. Platz Nordpokal Segelflug F3J
  • 1996   1. Platz Nordpokal Segelflug F3J
  • 1996   1. Platz Deutsche Meisterschaft Raketenflug S8-E

Natürlich haben die Mitglieder des NFSC nicht nur Wettbewerbe besucht, sondern jährlich auch selbst Modellflugwettbewerbe ausgerichtet, unter anderem:

1988 Norddeutsche Meisterschaft Segelflug F3B-E
1992 Norddeutsche Meisterschaft Segelflug FeB-E
1996 Abschluss des Nordpokals mit gesamtdeutscher Beteiligung als Qualifikation zur EM 1997

geschrieben von Klaus Böckmann, Sept. 1996